Streit um Kollektivverträge

„Das ist eine Kampfansage“: OGBL-Präsidentin Back kritisiert Arbeitsminister Mischos Pläne

Seltene Einigkeit: Am Dienstagmorgen verlassen OGBL, LCGB und CGFP geschlossen eine Sitzung von Arbeitsminister Georges Mischo (CSV). Der Grund: fehlende Verhandlungsbereitschaft. Die Gewerkschaften fürchten eine Lockerung des Kollektivvertragsgesetzes.

Konsens- und diskussionsbereit: OGBL-Präsidentin Nora Back

Konsens- und diskussionsbereit: OGBL-Präsidentin Nora Back Foto: Editpress/Julien Garroy

Im Arbeitsministerium kamen am Dienstag die Sozialpartner zu einer Sitzung des „Ständigen Ausschusses für Arbeit und Beschäftigung“ (CPTE) zusammen. Doch nicht alle Teilnehmer des Treffens blieben bis zum Schluss: „Der Arbeitsminister drückte sein Bedauern darüber aus, dass die Gewerkschaftsvertreter während der Diskussionen vorzeitig abgereist waren“, heißt es gegen 11 Uhr in einer Pressemitteilung des Ministeriums. „Der vom Arbeitsministerium erstellte Vorentwurf, der als Grundlage für die Gespräche dienen sollte, stellte die Gewerkschaften nicht zufrieden.“

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