This is the last call

Corona-Hotline der Regierung stellt am 12. Juni abends den Betrieb ein

Mehr als 72.000 Anrufe gingen bei der Hotline ein – zu Beginn der Covid-19-Pandemie herrschte viel Unsicherheit bei den Einwohnern Luxemburgs. Am Freitag, 12. Juni, stellt die telefonische Betreuung nun ihren Dienst ein. Informationen gibt es in Zukunft von den einzelnen Ministerien und im Netz.

Am Anfang der Krise stand das Telefon nicht still

Am Anfang der Krise stand das Telefon nicht still Foto: Archiv

Als die Pandemie in Luxemburg losbrach und die Regierung unter Xavier Bettel (DP) und Paulette Lenert (LSAP) zunächst den Lockdown und dann den „Etat de crise“ verkündeten, stand das Telefon nicht still. Zahllose Fragen standen im Raum: Was darf ich noch? Worauf muss ich achten? Wie gefährlich ist das Virus? Sogar die Berufsmusiker der Luxemburger Militärkapelle sprangen bei, um dem „Corps grand-ducal d’incendie et de secours“ (CGDIS) bei den Anfragen über den heißen Draht zu helfen.

Am Freitagabend bereits stellt die Corona-Hotline – nach mehr als 72.000 angenommenen Anrufen – den Dienst ein. Ab 15. Juni nun werden Anrufe im Zusammenhang mit der Pandemie je nach Thema von verschiedenen Abteilungen der Ministerien bearbeitet. Die Aufteilung der Zuständigkeiten wird unter www.covid19.lu veröffentlicht. Auch die FAQ („Frequently Asked Questions“, deutsch: „Häufig gestellte Fragen“) sollen auf der Website ausgebaut werden. Dort werden auch alle offiziellen Mitteilungen, Leitfäden und offiziellen Empfehlungen veröffentlicht.

0 Kommentare
Das könnte Sie auch interessieren

Talentlux

Ein Drittel der Arbeitsmigranten verlässt Luxemburg wieder im Jahr nach seiner Ankunft