Bausektor

„Congé collectif“ beginnt heute: 20.000 Beschäftigte im dreiwöchigen Urlaub

Bis zum 23. August ruhen die Baustellen im Land und allgemein wird weniger Aktivität, weniger Verkehr und weniger Lärm herrschen. Zu den Schulferien gesellt sich der Kollektivurlaub im Bausektor. Rund 20.000 Beschäftigte, die meisten von ihnen Portugiesen, können sich erholen. Viele fahren oder fliegen mit ihrer Familie in ihr Herkunftsland.

Ab Freitag ruhen die Arbeiten auf den Baustellen. Ausnahmegenehmigungen wurden für 119 „Chantiers“ ausgestellt. 

Ab Freitag ruhen die Arbeiten auf den Baustellen. Ausnahmegenehmigungen wurden für 119 „Chantiers“ ausgestellt.  Foto: dpa/Matthias Bein

Corona-bedingt ruhten die Baustellen bereits einen Monat und die Föderation der Bauunternehmer hätte es vorgezogen, den gemeinschaftlichen Urlaub ausfallen zu lassen. Ihr Präsident Roland Kuhn verwies auf die in diesem Jahr durch das Virus fehlenden 23 Arbeitstage und auf die vielen offenen Fragen, die sich zum Neustart am 23. August für die Branche stellen würden. Die Föderation gibt zu bedenken, dass eine Reihe von speziellen Abkommen, etwa bezüglich der Mehrwertsteuer, der sozialen Absicherung und Regelungen mit Banken, auslaufen und die Betriebe vor der Abrechnung des großzügig überwiesenen staatlichen Geldes für das „Chômage partiel“ stehen, von dem ein Teil nun zurückgezahlt werden müsse.

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