Patronat

Charlotte Junck wird neue Direktorin der UEL

Der Luxemburger Unternehmerverband UEL bekommt zum 1. Oktober eine neue Führung. Neben Direktorin Charlotte Junck tritt auch Präsident Marc Lauer sein Amt an.

Charlotte Junck wird Direktorin, Marc Lauer Präsident der UEL

Charlotte Junck wird Direktorin, Marc Lauer Präsident der UEL Foto: UEL

Der Verwaltungssrat der „Union des entreprises luxembourgeoises“ (UEL) hat Charlotte Junck zur neuen Direktorin ernannt. Ihr Mandat beginnt am 1. Oktober. Das teilte der Dachverband der Luxemburger Unternehmen am Dienstag mit. Junck folgt auf Marc Wagener, der die UEL Mitte Mai verlassen hatte, um zum Luxemburger Roten Kreuz zu wechseln.

Junck ist Juristin. Sie hat an der Universität Straßburg einen Master in Rechtswissenschaften gemacht und an der Universität Paris II Panthéon-Assas einen Master in Justizlaufbahnen und Kriminalwissenschaften. Seit 2017 leitete sie die Rechtsabteilung von „Päiperléck“. Das Unternehmen bietet Pflege zu Hause an und betreibt Seniorenresidenzen. Dort habe sie sich vor allem mit Rechtsstreitigkeiten und Wirtschaftsrecht befasst. Der Verwaltungsrat habe gezielt ein Profil gesucht, das juristisches Fachwissen mit Erfahrung in einem Luxemburger Unternehmen verbinde.

Lauer folgt auf Reckinger

Am selben Tag wechselt auch die Spitze des Verbands. Marc Lauer übernimmt den Vorsitz von Michel Reckinger. Lauer ist Verwaltungsratspräsident des Versicherers Foyer. Gemeinsam mit Junck wolle er die Positionen der UEL vertreten, in enger Absprache mit den Mitgliedsverbänden. Es gehe um die großen Fragen, die über Luxemburgs Wettbewerbsfähigkeit und sein Wirtschafts- und Sozialmodell entscheiden.

Im August hatte Lauer angekündigt, wohin er den Verband steuern will. Die UEL solle sich auf drei Themen konzentrieren: Steuern, Arbeitsrecht und Sozialversicherung. Fragen einzelner Branchen sollten die jeweiligen Fachverbände übernehmen. Schwierige Gespräche erwartet Lauer vor allem bei den Renten und der Krankenversicherung. Die Wirtschaft werde künftig nicht mehr so schnell wachsen wie bisher. Deshalb müsse man den Kuchen „richtig aufteilen“.

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