Nahost
Chamber sucht nach dem richtigen Moment für Sanktionen gegen Israel
Nur „déi Lénk“ und die LSAP plädieren für bilaterale Sanktionen gegen Israel. Die Mehrheit der Abgeordnetenkammer lehnt ein sofortiges Vorgehen ab – hält die Möglichkeit aber offen.
David Wagner konnte sich mit seiner Motion in der Chamber nicht durchsetzen Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Nur zwei Parteien stellten sich am Donnerstag in der Chamber klar hinter die Forderung nach bilateralen Sanktionen gegen Israel: „déi Lénk“ und die LSAP. Alle anderen Fraktionen lehnten einen sofortigen Schritt ab, schließen Sanktionen aber grundsätzlich nicht aus. In einer von „déi Lénk“ beantragten „Heure d’actualité“ diskutierten die Abgeordneten über Luxemburgs Haltung zum Nahostkonflikt.