Gesundheit

Causa Pandemievertrag: Kritik und Fragen nach gescheitertem Entwurf bleiben

Was haben wir aus der Pandemie gelernt? Einigkeit herrscht darüber, dass viele Staaten schlecht bis gar nicht auf die Situation vorbereitet waren. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wollte deswegen einen „Pandemievertrag“. Ein Entwurf dazu scheiterte Anfang Juni 2024 in Genf. Die Causa Pandemievertrag ist aber damit nicht vom Tisch und wirft noch ganz andere Fragen auf.

Die „Patiente-Vertriedung“ ist nicht gegen Richtlinien im Falle einer Pandemie, aber gegen die Form in einem Vertrag: Georges Clees, Michèle Delbrassinne-Wennmacher, René Pizzaferri (v.l.)

Die „Patiente-Vertriedung“ ist nicht gegen Richtlinien im Falle einer Pandemie, aber gegen die Form in einem Vertrag: Georges Clees, Michèle Delbrassinne-Wennmacher, René Pizzaferri (v.l.) Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Neben Bedenken und Verbesserungsvorschlägen der 194 Mitglieder gibt es Kritik aus der Zivilgesellschaft. Mehrere Briefe schreibt der Präsident und Mitbegründer der „Patiente-Vertriedung“ mit über 1.000 Mitgliedern und 20 Organisationen, darunter die beiden größten Gewerkschaften, René Pizzaferri (76). Die Interessenvertretung interessiert qua Statut alles, was mit Gesundheit zu tun hat.

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