RTL-Invité

Carole Hartmann (DP) zu Beihilfen für Selbstständige: „Wir müssen über einen Mechanismus nachdenken – post-Corona“

Carole Hartmann hat sich am Donnerstag als „RTL-Invité“ für mehr Gleichheit zwischen Angestellten und Selbstständigen ausgesprochen. In Zukunft solle die „Lücke“, was die Hilfen für Selbstständige angeht, geschlossen werden. Das Gespräch fiel auch kurz auf die vorzeitige Impfung der drei Verwaltungsräte der „Hôpitaux Robert Schuman“ und den Fall Semedo.

Hier ist Carole Hartmann bei einem Parteikongress im Jahr 2018 zu sehen. Am Donnerstag plädierte sie für „egalitäre Lösungen“ in Bezug auf Hilfsgelder für Angestellten und Selbstständige. 

Hier ist Carole Hartmann bei einem Parteikongress im Jahr 2018 zu sehen. Am Donnerstag plädierte sie für „egalitäre Lösungen“ in Bezug auf Hilfsgelder für Angestellten und Selbstständige.  Foto: Editpress

Am 11. Februar habe Carole Hartmann begrüßt, dass die Selbstständigen in Luxemburg ein Ersatzgehalt erhalten sollten. Nach dem Scheitern dieses Plans von Arbeitsminister Dan Kersch stelle sich nun die Frage: Sei sie enttäuscht über die Entscheidung? „Für uns als demokratische Partei ist das Thema nicht vom Tisch“, sagt die Präsidentin der DP-Lokalfraktion aus dem Osten. Mit der „Beihilfe für ungedeckte Kosten“ sei eine Lösung gefunden worden – das Gesetz würde im Februar gestimmt werden. „Damit kommen wir den Selbstständigen entgegen.“ Dennoch gebe es weiterhin eine „Lücke“, was die Hilfen für Selbstständige angeht. „Da sind wir uns alle einig“, sagt Hartmann. „Wer ist der Selbstständige? Das ist der Gastronom, das ist der Bäcker, der Metzger, der Anwalt, der Versicherer.“ Das seien alles Menschen, die sich irgendwann getraut hätten, eine Idee umzusetzen. Und so wie der Staat den Angestellten helfe, müsse man auch den Selbstständigen helfen. Hartmann zufolge solle das Geld für diese finanzielle Unterstützung vom „Fonds national de l’emploi“ bereitgestellt werden. Immerhin zahle der Selbstständige auch Steuern.

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