Veruntreute Gelder
Caritas erhält vorerst keine finanzielle Hilfe mehr vom Staat
Die Caritas-Affäre spitzt sich zu. Premier Frieden verkündet, vorerst „keinen Euro“ an die Caritas zahlen zu wollen – und fordert einen provisorischen Verwalter, der als Ansprechpartner dienen kann.
Die luxemburgische Caritas steht vor einer ungewissen Zukunft Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
61 Millionen gestohlene Euro, spanische Konten, ausgetrickste Banken. Was nach einem Thriller-Stoff klingt, bedroht in der Realität die Existenz der luxemburgischen Caritas. Eine Mitarbeiterin hatte in Abwesenheit des Generaldirektors Marc Crochet sowohl 28 Millionen Euro vom Konto der Organisation entwendet als auch Kreditlinien in Höhe von 31 Millionen aufgenommen. Am Montagabend nahm die luxemburgische Polizei eine Person fest, die sich im Rahmen der Ermittlungen gestellt hatte.