Luxemburg-Stadt

Cahen will offenbar nicht zurück in die Regierung: „Ich kann mir nur schlecht vorstellen, vom Knuedler wegzugehen“

Die Übergänge zwischen Lokal- und Nationalpolitik sind manchmal fließend – wie sich einmal mehr bei der Sitzung des hauptstädtischen Gemeinderats am Montag zeigte. Am Rande davon informierte Schöffin Corinne Cahen (DP) darüber, wo ihre politische Zukunft sie hinführen könnte. In der Sitzung selbst waren aber vor allem gestiegene Kosten bei den Arbeiten am Parkhaus „Knuedler“ Thema. 

Bei den Koalitionsverhandlungen am Montag waren sowohl der aktuelle Familienminister Max Hahn (2.v.l.) als auch die einstige Familienministerin Corinne Cahen (beide DP) dabei

Bei den Koalitionsverhandlungen am Montag waren sowohl der aktuelle Familienminister Max Hahn (2.v.l.) als auch die einstige Familienministerin Corinne Cahen (beide DP) dabei Foto: Editpress/Julien Garroy

„Ich war davor an einem gewissen Ort, an dem heute ein wichtiges Treffen mit dem ‚Mouvement écologique‘ ansteht, und da waren wir uns einig, dass zwei Repräsentanten des hauptstädtischen Schöffenrats dort bleiben sollen“, eröffnete Bürgermeisterin Lydie Polfer (DP) am Montag die Gemeinderatssitzung in Luxemburg-Stadt. Und spielte damit auf die Koalitionsverhandlungen von DP und CSV an, die an diesem Tag im Beisein von verschiedenen Organisationen aus dem Umweltsektor auf Schloss Senningen weitergeführt wurden. Was auch die Erklärung dafür war, weshalb der Erste Schöffe Serge Wilmes (CSV), Schöffin Corinne Cahen (DP), aber auch Ratsmitglied Elisabeth Margue (CSV) erst später hinzustießen.

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