Wahlanalyse Süden
CSV vorne, LSAP konsolidiert, DP gewinnt Sitz, Grüne kommen mit blauem Auge davon
Spannung im Süden, bis das letzte der 291 Wahlbüros die Resultate übermittelt hatte. Genau wie im Rest des Landes mussten die Grünen schwere Verluste hinnehmen, kamen sitzmäßig (-1) aber noch mit einem blauen Auge davon. Obwohl die LSAP hinzugewann, reichte es auch im Süden nicht, den Wackelsitz zu erobern. So konnte lediglich die DP dank der vielen Listenstimmen einen Sitz hinzugewinnen. Unter den 23 Direktgewählten aus dem Süden sind lediglich vier Frauen.
Schaffte für die LSAP den Einzug ins Parlament: Liz Braz Foto: Editpress/Hervé Montaigu
Jeweils 2,3 Prozentpunkte gewannen LSAP und DP im Süden hinzu, doch lediglich für die Liberalen reichte das zum Sitzgewinn. Mit insgesamt sechs (Ex-)Ministern waren die Sozialisten im Süden angetreten und konnten damit auch etwas vom verlorenen Boden von vor fünf Jahren gutmachen. Lange sah es so aus, als wenn man mit dem Wackelsitz auf sieben Mandate kommen könnte, schlussendlich retteten die Grünen aber einen zweiten ihrer drei Sitze, obwohl sich ihr Wahlresultat von 14,68% auf 7,07% mehr als halbierte. Zum Schluss aber rutschte Co-Parteipräsident Meris Sehovic hinter Joëlle Welfring in extremis in das Abgeordnetenhaus.