„Name and shame“ gegen Corona-Sünder
CSSF-Direktor fordert Anwendung von Abschreckungsstrategie
Sollte man all jene an den öffentlichen Pranger stellen, die gegen die Corona-Regeln verstoßen? Der Direktor der Finanzaufsichtsbehörde CSSF, Claude Marx, sorgt mit seinem Vorstoß auf Facebook für heftige Diskussionen.
CSSF-Direktor Claude Marx stößt mit seinem Vorschlag nicht nur auf Gegenliebe Foto: Editpress/Didier Sylvestre
In Luxemburg führt die zunehmende Zahl der Neuinfektionen zu der einen oder anderen ungewöhnlichen Idee. Claude Marx, Direktor der Finanzaufsichtsbehörde, schlägt nun vor, ein laut seinem Facebook-Post „bewährtes“ Mittel der Abschreckung aus dem Bankensektor bei der Pandemie einzusetzen. Nach dem Konzept der „Name and shame“-Strategie werden Finanzinstitute, die gegen die Regeln verstoßen, öffentlich an den Pranger gestellt: Es wird genau angegeben, welche illegalen Taten sie begangen haben und welche Strafe sie dafür erhalten.