„Chambre des salariés“

CSL: „Die Steuerpolitik im Budget ist eine Enttäuschung“

Die „Chambre des salariés“ (CSL) präsentierte am Montag ihre Stellungnahme zum Staatsbudget 2023, welches vor einigen Wochen durch Finanzministerin Yuriko Backes vorgestellt worden war. Für einige Punkte gab es Zustimmung, für andere, wie etwa die nicht erfolgte Anpassung der Steuertabelle an den Index, eine klare Ablehnung.

CSL-Präsidentin Nora Back und CSL-Direktor Sylvain Hoffmann stellten am Montag ihren Standpunkt zum Staatshaushalt für das kommende Jahr vor

CSL-Präsidentin Nora Back und CSL-Direktor Sylvain Hoffmann stellten am Montag ihren Standpunkt zum Staatshaushalt für das kommende Jahr vor Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Nora Back, Präsidentin der „Chambre des salariés“ (CSL), wies am Montag bei der Stellungnahme zum Budget darauf hin, dass die Situation dieses Jahr eine spezielle sei. Damit meinte sie die Covid-Pandemie und die anschließende Krise, bedingt durch den Krieg in der Ukraine. „Vor uns stehen viele Unsicherheiten, für die Leute und für die Betriebe“, sagte Back. Deshalb sei es wichtig, dass ein Budget gemacht werde, das das Vertrauen der Leute stärke. Die Kammer der Arbeitnehmer begrüße deshalb den antizyklischen Haushalt, in dem keine Spar- oder Austeritätsmaßnahmen angekündigt worden seien. „Das ist ein wichtiges Signal nach draußen“, sagte die Präsidentin.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Wegen mangelnder Genauigkeit

Staatsrat lehnt Gesetz zur Finanzierung des Transportsyndikats TICE ab