Öffentlicher Dienst
CGFP fährt bei der Wahl zur Beamtenkammer einen Erdrutschsieg ein
Bei den Sozialwahlen im öffentlichen Dienst hat die CGFP ihre dominante Stellung eindrucksvoll gefestigt. Mit 23 von 24 Sitzen in der Berufskammer des Staatsdienstes bleibt sie klar tonangebend – während der OGBL sich knapp behaupten konnte und der LCGB gar nicht antrat.
CGFP-Präsident Romain Wolff weist die Konkurrenz in die Schranken Archivfoto: Editpress/Hervé Montaigu
Die CGFP konnte bei den diesjährigen Sozialwahlen im öffentlichen Dienst ihre führende Position behaupten. Von den 24 Sitzen in der „Chambre des fonctionnaires et employés publics“ (CHFEP) entfallen ganze 23 auf die CGFP. Im kommunalen Bereich sicherte sich die Gewerkschaft der Gemeindebeamten FGFC vier von fünf Sitzen. Beide Gewerkschaften, die eng zusammenarbeiten, stellen damit gemeinsam 27 der insgesamt 29 Mitglieder der Berufskammer. Die zwei verbleibenden Sitze – einer in der Gruppe 8 (Lehrbeauftragte/„Chargés“), der andere in der Gruppe 9 (Gemeindebeamte und -angestellte) – fielen an den OGBL. Der LCGB war bei den Wahlen nicht angetreten.