Medienkritik

Bullshit – oder: Die Tücken des Live-Interviews am Beispiel des Michel Reckinger

UEL-Präsident Michel Reckinger nutzte das RTL-Interview nach dem gescheiterten Sozialdialog nicht für Argumente, sondern für Bullshit. Warum das gefährlich ist – und wieso die Verantwortung nun bei RTL liegt.

Michel Reckinger während der Pressekonferenz am Mittwoch

Michel Reckinger während der Pressekonferenz am Mittwoch Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Als der RTL-Journalist Fränz Aulner den UEL-Präsidenten Michel Reckinger im Interview am Donnerstag darauf hinwies, dass er keine Anglizismen verwende, hatte er vielleicht ein bestimmtes Wort im Kopf: „Bullshit“. Das deutsche „Unfug“ oder das luxemburgische „Kabes“ treffen es nicht ganz – „Bullshit“ enthält immer die Absicht der Irreführung. Und was Reckinger in diesem Live-Interview von sich gab, war genau das: Bullshit.

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