Mehr Bewegung, weniger Bildschirm
Bildungsminister Meisch will junge Menschen nicht an digitale Welt verlieren
Weg vom Bildschirm und hin zu mehr Bewegung in der realen Welt, das ist die Devise, die Bildungsminister Claude Meisch (DP) den Schülern vorgibt. Nach der Neuregelung der Nutzung von Smartphones sollen Kinder und Jugendliche nun mehr Sport treiben und sich möglichst kreativ betätigen.
Minister Claude Meisch präsentierte sein Konzept, um Kinder und Jugendliche dazu zu bringen, sich mehr zu bewegen und sich kreativ zu betätigen Foto: Editpress/Hervé Montaigu
Weil sich die Zeit an Computer- und Smartphone-Bildschirmen und mit sozialen Medien zunehmend negativ auf die Entwicklung und das Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen auswirkt, plant das Bildungsministerium, mehr für die „Screen-Life-Balance“ des Nachwuchses zu tun. Wissenschaftliche Studien belegten, dass übermäßiger digitaler Konsum und mangelnde analoge Aktivitäten zu Problemen bei der psychischen Gesundheit, der körperlichen Entwicklung und den schulischen Leistungen führen, betonte Meisch bei einer Pressekonferenz. „Manner Ecran – méi beweegen, entdecken, erliewen“, so das Motto.