Waringo-Bericht

Bettel: Änderungen am Hof sind nötig – auch wenn dadurch die Kosten steigen könnten

Seine Vertrauensbeziehung mit dem Großherzog hat in den letzten Wochen nicht gelitten, sagt Premierminister Xavier Bettel (DP). Auch wenn es „in letzter Zeit nicht einfach gewesen sei“. Für niemanden. Dennoch: Es sei ein Teil seiner Aufgaben, die bestehenden Institutionen zu stärken und sie zu modernisieren. Auch, wenn Änderungen mit zusätzlichen Kosten einhergehen könnten. 

Premierminister Xavier Bettel betont, dass er zwar hinter dem Großherzog steht, aber auch hinter der Verfassung und dem Gesetz 

Premierminister Xavier Bettel betont, dass er zwar hinter dem Großherzog steht, aber auch hinter der Verfassung und dem Gesetz  Foto: Editpress/Julien Garroy

Von Anfang an sei klar gewesen, dass der Waringo-Bericht veröffentlicht werden soll, sagte Premierminister Xavier Bettel (DP) am Donnerstagmorgen im Interview mit Radio 100,7. Ziel sei gewesen, mit dem Bericht einen Ist-Zustand zu erfassen und eine Debatte zu starten. Dass dies mit Änderungen einhergehen werde, sei für ihn auch von Anfang an klar gewesen. Die Monarchie steht für Bettel in keinem Moment infrage: „Ich will die Institution schützen – das ist meine Arbeit als Regierungschef“, sagte der DP-Politiker. „Es geht mir darum, sie zu modernisieren und zu stärken.“ 

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