Treibstoffpreise

Benzin- und Dieselpreise sind im Januar allein auf Marktsituation zurückzuführen

Die rezente Erhöhung der Diesel- und Benzinpreise ist auf die allgemeine Marktsituation zurückzuführen. Der Wechselkurs zwischen Dollar und Euro, Produktionskosten und die Quantität an untergemischten Biotreibstoffen bestimmen demnach den Marktpreis. An der Besteuerung hat sich im Januar 2020 nichts geändert. Das geht aus einer Antwort von Finanzminister Pierre Gramegna (DP) auf eine parlamentarische Frage hervor.

Ein volatiler Markt hat in letzter Zeit zu erheblichen Preisschwankungen an der Zapfsäule geführt

Ein volatiler Markt hat in letzter Zeit zu erheblichen Preisschwankungen an der Zapfsäule geführt Symbolbild: Pixabay

Die starke Preiserhöhung auf Benzin- und Dieselpreise der vergangenen Woche ist allein den internationalen Märkten geschuldet. An der Besteuerung hat sich im Januar 2020 noch nichts geändert. Das erklärt Finanzminister Pierre Gramegna in seiner Antwort auf eine parlamentarische Frage. Die wichtigsten Faktoren, die demnach zur Preiserhöhung beigetragen haben, seien folgende: die Evolution der Treibstoffpreise auf den internationalen Märkten und der Wechselkurs zwischen Dollar und Euro, die Produktions- und Transportkosten der Hersteller sowie die – nach europäischen Direktiven – beizumischende Menge und Preise der Biotreibstoffe. Wegen der internationalen Krise im Iran gerieten die Märkte unter Druck, was sich durch eine Preiserhöhung an der Zapfsäule widerspiegele, so der Finanzminister.

Die Preiserhöhung der vergangenen Woche sei vor allem auf Preisveränderungen bei den Biotreibstoffen zurückzuführen. Diese machen die Hälfte der Kostenerhöhung beim Benzin und drei Viertel der Erhöhung beim Diesel aus, so Finanzminister Gramegna.

Die im Dezember 2019 angekündigte Akzisenerhöhung wird stattfinden. Die Regierung werde jedoch die Preiserhöhung in den Nachbarländern und die Lage auf den internationalen Märkten in Betracht ziehen. Der Finanzminister erklärt zudem, dass die Preiserhöhung sozial abgefedert werden soll. Die Pendlerpauschale soll – anders als im Koalitionsvertrag festgeschrieben – bestehen bleiben, CO2-freie Mobilität gefördert und der öffentliche Transport weiter ausgebaut werden.

Verbraucher können sich jedoch freuen: Am Dienstag fallen die Preise wieder an der Zapfsäule.

0 Kommentare
Das könnte Sie auch interessieren