„Der männliche Körper ist nicht die Norm“

Beim „Fraestreik“ am 8. März rücken Aktivist*innen die körperliche und mentale Gesundheit von Frauen ins Zentrum

Tausende Menschen zogen am Sonntag durch Luxemburg, um am internationalen Frauentag für eine feministische Gesundheitspolitik zu demonstrieren. Zwischen politischen Forderungen erzählen Teilnehmerinnen auch persönliche Geschichten – von medizinischen Blindstellen, struktureller Ungleichheit und Gewalt.

Beim „Fraestreik“ am 8. März rücken Aktivist*innen die körperliche und mentale Gesundheit von Frauen ins Zentrum

Foto: Editpress/Alain Rischard

„Unser Gesundheitssystem ist sexistisch.“ Der Satz fällt klar und ohne Umschweife. Cleo Thoma vom CID Fraen an Gender steht auf der Bühne, die Stimme über Lautsprecher verstärkt. „Der männliche Körper wurde viel zu lange als universelle Norm betrachtet“, sagt sie. „Alles, was davon abweicht, wurde als Sonderfall behandelt.“

Das Wetter meint es gut an diesem Sonntagnachmittag. Über der Hauptstadt steht eine fast frühlingshafte Sonne, als sich auf der place de Paris Tausende Menschen aus ganz unterschiedlichen Lebensrealitäten versammeln. Viele tragen violettfarbene Kleidung. Die Stimmung ist friedlich, aber entschlossen – und sie trägt eine klare Botschaft durch die Straßen der Stadt.

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