Causa Schleck

Bausch spricht Machtwort: Keine Versetzung  „um Ruhe in die Sache zu bringen“

Minister Bausch hat entschieden: Soldat und Gewerkschafter Christian Schleck behält seinen alten Posten. Er muss nicht rotieren, wie General Duschène es als notwendig darstellte. Die Entscheidung soll ein klarer Beleg für die Wahrung der Gewerkschaftsfreiheit sein. Einige der Abgeordneten, die am Dienstag in der zuständigen Parlamentskommission informiert wurden, sind beruhigt. Andere blieben auf der Strecke. Für Bausch ist die Sache im Interesse der Armee geregelt. Um Ruhe zu schaffen. Nicht sicher ist, ob es dabei bleibt.

Armeeminister François Bausch sieht sich als Vermittler in der Causa Schleck. Mit seiner Entscheidung, Schleck auf seinem Posten zu lassen, habe er Ruhe in die Sache bringen wollen.

Armeeminister François Bausch sieht sich als Vermittler in der Causa Schleck. Mit seiner Entscheidung, Schleck auf seinem Posten zu lassen, habe er Ruhe in die Sache bringen wollen. Foto: Editpress/François Aussems

Minister Bausch hat eine Entscheidung getroffen. Christian Schleck darf auf seinem Posten im Rekrutierungsbüro der Armee bleiben. Anders als von der Armeespitze angekündigt, unterliegt Schleck also jetzt nicht mehr dem Rotationsprinzip der Armee. Also kein Arbeitsplatzwechsel. Armeeminister François Bausch („déi gréng“) hat so entschieden, „um Ruhe in die Sache zu bringen“.

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