Chamber
Barcode-Check gegen belastete Säuglingsmilch: LU-Alert soll Produkt-Scan ermöglichen
Das Parlament hat am Mittwoch auf die zahlreichen Rückrufe belasteter Säuglingsmilch reagiert und einstimmig Maßnahmen beschlossen.
Das Parlament hat am Mittwoch über Wege diskutiert, um die Produktsicherheit für Konsumenten zu verbessern Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Aufgrund der weltweiten Rückrufwelle von mit Bakterien belastetem Säuglingsmilchpulver diskutiert das Parlament über Wege, die Produktsicherheit für Konsumenten zu verbessern. Die LSAP-Abgeordneten Claire Delcourt und Ben Polidori forderten in ihrem Antrag, eine Liste der von Rückrufen betroffenen Säuglingsmilchprodukte zu veröffentlichen.
Bislang werden alle zurückgerufenen Nahrungsmittel gesammelt auf dem staatlichen Portal für Lebensmittelsicherheit bekannt gegeben, was laut den Abgeordneten die Übersichtlichkeit erschwert. Zudem soll geprüft werden, die staatliche Warn-App LU-Alert um eine Barcode-Scan-Funktion zu ergänzen. Damit sollen Verbraucher Produkte noch am Supermarktregal scannen und auf etwaige Rückrufe überprüfen können. Der Vorschlag findet Unterstützung aller Chamber-Fraktionen und wurde einstimmig angenommen. Verbraucherschutzministerin Martine Hansen (CSV) versicherte, ihre Behörden mit der juristischen Prüfung und Umsetzung der Maßnahmen zu beauftragen.