Dan Kersch

„Ausnahmezustand war nicht der richtige Zeitpunkt für eine Tripartite“

Die Tripartite gehört in Luxemburg seit den 1970er Jahren zu den wichtigsten Werkzeugen in der Beschäftigungspolitik. Besonders in Krisenzeiten sollen so Arbeitnehmer, Arbeitgeber und die Regierung gemeinsam Lösungen finden. Im Juli soll nun ein solches Treffen stattfinden. Zu spät, finden die Gewerkschaften. Arbeitsminister Dan Kersch sieht das im RTL-Interview anders. 

Arbeitsminister Dan Kersch

Arbeitsminister Dan Kersch Foto: SIP/Julien Warnand

„Während des ‚état de crise’ war nicht der richtige Zeitpunkt für eine Tripartite“, sagt Arbeitsminister Dan Kersch im RTL-Interview. Nun, da dieser Ausnahmezustand fast vorüber sei, sei man dabei, eine Tripartite vorzubereiten. Deswegen habe er sich am 14. April für erste Gespräche separat mit den Gewerkschaften und Arbeitgeber-Vertretern getroffen. Am Mittwoch nun würde man bei einem zweiten geteilten Treffen über die Tagesordnung der Tripartite und die gewünschten Resultate beraten, ehe man sich Mitte Juli dann in der bekannten Dreierkonstellation trifft. 

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