Terroranschläge

Atomkraftwerke wie Cattenom sind besonders anfällig. Wie geht Luxemburg damit um?

Vor der eigenen Haustür schlummert die Gefahr: In einem Notfall im Atomkraftwerk Cattenom – wie einer Terrorattacke – wäre Luxemburg direkt betroffen. Die Handlungsmöglichkeiten der Regierung sind allerdings stark eingeschränkt.

Im Süden Luxemburgs an vielen Orten zu sehen: das Atomkraftwerk Cattenom in Frankreich

Im Süden Luxemburgs an vielen Orten zu sehen: das Atomkraftwerk Cattenom in Frankreich Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Luxemburg hat nur wenige Kilometer von seiner Grenze entfernt ein Atomkraftwerk aus den 1980er-Jahren stehen. Immer wieder gibt es Sicherheitsbedenken wegen des Meilers in Cattenom. Nicht ohne Grund: Störungen und meldepflichtige Ereignisse sind keine Seltenheit. Frankreich denkt nicht daran, das AKW aufzugeben – im Gegenteil. Die Laufzeit der vier bestehenden Reaktoren wurde 2021 jeweils um mindestens zehn Jahre verlängert. Der Betreiber „Electricité de France“ (EDF) denkt zudem laut über einen neuen Reaktor nach. Immerhin sind die mit dem Betrieb von Kernreaktoren verbundenen Risiken umfassend dokumentiert. Bei Terroranschlägen sieht das allerdings anders aus. Wie reagiert Luxemburg darauf?

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