Als der Bildungsminister letztes Jahr seine Initiative zur Erhöhung der Schulpflicht auf 18 Jahre vorstellte, traf er nicht auf ungeteilte Begeisterung. Und das ist auch heute noch der Fall, zumal eine Reihe von aufgeworfenen Fragen immer noch nicht beantwortet sind. Unabhängig davon, dass einer allgemeinen Schulpflicht bis 18 eigentlich auch eine Reform der Struktur des Luxemburger Sekundarschulangebots vorangehen müsste, möchte ich vorrangig die Aspekte in Bezug auf den Arbeitsmarkt und die Auslagerung an „schulfremde“ Institutionen kritisch beleuchten. Überlegungen, die im Übrigen auch von den verschiedenen Berufskammern, allen voran der CSL, angestellt worden sind.
04.06.2023