Editorial
Die Rolle des Privatautos in Luxemburg: Emotionen müssen Daten weichen
Trotz Verkehrsfrust wollen – oder können – die meisten Menschen nicht auf den öffentlichen Verkehr zurückgreifen Foto: Editpress/Julien Garroy
Es ist ein emotionales Thema: Parkplätze. Schaut man sich die Reaktionen auf Mobilitätsminister François Bauschs („déi gréng“) nationale Parkraumstrategie an, könnte man glauben, er wolle den Menschen das Leben absichtlich schwer machen. Dabei soll der Plan das Gegenteil bewirken – auch wenn dieses Vorhaben auf Kosten des Privatautos geht. Der öffentliche Raum soll angenehmer, Staus kürzer und die Situation auf dem Wohnungsmarkt etwas entspannter werden. Das alles könnte durch eine effektivere Parkraumstrategie erreicht werden, heißt es im Plan. Klingt alles super.