Kritik an ADEM

Arbeitsminister Kersch verspricht einen persönlicheren Dienst

„Nein, diese Aussage kann die Regierung so nicht bestätigen“: Mit diesen Worten hat Arbeitsminister Dan Kersch nun auf Vorwürfe reagiert, wonach die ADEM den Unternehmen zuletzt zu wenige Kandidaten vorgeschlagen habe. Damit widerspricht der Regierungsvertreter indirekt auch Medienberichten, die der Arbeitsagentur einen chronischen Personalmangel unterstellen.

Einerseits will die Arbeitsagentur mehr Wert auf digitale Betreuung legen, ohne andererseits aber den persönlichen Kontakt zu vernachlässigen

Einerseits will die Arbeitsagentur mehr Wert auf digitale Betreuung legen, ohne andererseits aber den persönlichen Kontakt zu vernachlässigen Foto: Editpress/Julien Garroy

Zuletzt hatten die CSV-Abgeordneten Aly Kaes und Marc Spautz Arbeitsminister Dan Kersch (LSAP) in einer parlamentarischen Frage auf die vermeintlichen Missstände angesprochen. Dabei hatten sich die Volksvertreter unter anderem auf Aussagen der beigeordneten ADEM-Direktorin aus dem Jahr 2015 berufen, die fünf Jahre später vom Online-Magazin Reporter aufgegriffen wurden. Um effizient arbeiten zu können, so Gaby Wagner damals, dürfte ein Berater nicht mehr als hundert Arbeitslose betreuen.

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