Bildung und Corona
An den Schulen in Luxemburg sind alle nervös: Steil steigende Fallzahlen und Angst vor Durchseuchung
An Luxemburgs Schulen überschlagen sich die Ereignisse. Die Infektionszahlen wachsen rasant. Die Akteure des Bildungswesens und Oppositionspolitiker werden zunehmend nervös. Die Angst vor einer Durchseuchung in den Schulen nimmt zu und die Forderungen nach verstärkten Maßnahmen werden lauter.
Die Infektionszahlen an Schulen erreichen noch nie dagewesene Höhen. Angst und Nervosität machen sich rund um den Schulbetrieb breit. Foto: Editpress/Alain Rischard
Alle sind nervös. Das merkt man, wenn man mit schulischen Akteuren und deren Umfeld spricht. Vergangene Woche startete der Lehrer Laurent Kneip eine Petition, in der er den flächendeckenden Einsatz von Luftfiltern in Klassenzimmern fordert (siehe Infobox). Am Dienstag haben sich mehrere Eltern und Lehrer zusammengetan und einen offenen Brief an Gesundheitsministerin Paulette Lenert und Bildungsminister Claude Meisch geschrieben. Darin erläutern sie ihre Sorgen angesichts der sehr hohen Infektionszahlen an den Schulen, stellen Forderungen und bitten um eine Reaktion. Am selben Tag beantwortet Paulette Lenert eine dringende parlamentarische Frage der CSV-Abgeordneten Martine Hansen und Max Hengel, in der sie unter anderem wissen wollen, ob die aktuellen sanitären Maßnahmen in „Crèches“, „Précoce“ und Zyklus 1 noch den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen genügen, um die Kinder adäquat schützen zu können (siehe Infobox).