Gesundheitswesen

Allgemeines „Tiers payant“ beim  Arzt kommt ab 2022

Warum sollte beim Arztbesuch nicht möglich sein, was in Apotheken längst gang und gäbe ist? Nämlich das Prinzip des „Tiers payant“: Der Patient muss kein Geld mehr vorstrecken und zahlt nur den Anteil, den die Gesundheitskasse nicht zurückerstattet. Das hat Jill Sterba 2017 in ihrer wegweisenden Petition gefordert. Jetzt wird die direkte Leistungsabrechnung umgesetzt, betont Sozialminister Romain Schneider. Spätestens 2022 soll die Testphase beginnen. 

Jill Sterba freut sich, dass ihre Petition dazu beigetragen hat, dass das verallgemeinerte „Tiers payant“ beim Arzt jetzt auf dem Weg ist. Patienten sollen beim Arztbesuch künftig kein Geld mehr vorstrecken müssen.

Jill Sterba freut sich, dass ihre Petition dazu beigetragen hat, dass das verallgemeinerte „Tiers payant“ beim Arzt jetzt auf dem Weg ist. Patienten sollen beim Arztbesuch künftig kein Geld mehr vorstrecken müssen. Foto: privat

Es tut sich was. Das verallgemeinerte „Tiers payant“ ist unterwegs. In Zukunft sollen Patienten beim Arzt nur noch den Betrag zahlen, den die Gesundheitskasse (CNS) nicht übernimmt, die sogenannte Eigenbeteiligung.

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