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„Alles halb so wild mit Covid-19-Infektionen bei Kindern“ – Die riskanten Aussagen des Ministeriums

Obwohl der aktuelle Forschungsstand Aussagen wie „Wir wissen, dass junge Menschen das Virus wahrscheinlich weniger weitergeben“ nicht mehr für akkurat hält, spricht Bildungsminister Claude Meisch sie bei jeder Gelegenheit aus. Da es sich hierbei um eine Verharmlosung des Infektionsrisikos bei Kindern handelt, kann man dies sicherlich eine gewagte oder gar riskante Strategie des Bildungsministeriums nennen. Auf Nachfrage hat uns das Ministerium erklärt, wieso es weiterhin an diesen Aussagen festhält. 

Bildungsminister Claude Meisch scheint eine riskante Strategie zu fahren, indem er die mittlerweile von der Forschung vorgezogene Annahme, dass Kinder genauso empfänglich für Covid-19 zu sein scheinen, ignoriert

Bildungsminister Claude Meisch scheint eine riskante Strategie zu fahren, indem er die mittlerweile von der Forschung vorgezogene Annahme, dass Kinder genauso empfänglich für Covid-19 zu sein scheinen, ignoriert Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Seitdem der Analyse-Bericht „L’école face à la Covid-19“ über Infektionen an den Luxemburger Schulen Mitte August veröffentlicht wurde, hat sich das Blatt gewendet. Davor ging man eher davon aus, dass Kinder keine Rolle bei Infektionen gespielt haben. Nun kristallisiert sich mehr und mehr das Gegenteil heraus. Kinder spielen demnach eine Rolle bei den Infektionen in Luxemburg. Diese These entspricht weitgehend auch dem internationalen Forschungsstand.

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