Erneuerbare Energien

Ab Mitte 2027 gibt es grünen Wasserstoff „made in Luxemburg“

Zwischen Kehlen und Keispelt soll aus Windkraft und Solarenergie bald grüner Wasserstoff entstehen. Das gemeinsame Projekt „Echo-Wave“ der beiden luxemburgischen Unternehmen Soler und GPSS ist das erste Vorhaben im Land, das vom Innovationsfonds der EU gefördert wird.

Grünes Pilotprojekt (v.l.): Paul Zeimet (Soler), Wirtschaftsminister Lex Delles, Patrick Witte (GPSS) und Sanna Alaranta von Luxinnovation

Grünes Pilotprojekt (v.l.): Paul Zeimet (Soler), Wirtschaftsminister Lex Delles, Patrick Witte (GPSS) und Sanna Alaranta von Luxinnovation Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Der Wasserstoff hat – nicht nur in Luxemburg, sondern in ganz Europa – ein klassisches Henne-Ei-Problem. Weil heute kaum Wasserstoff produziert wird, gibt es keine Infrastruktur zum Transport, es gibt kaum Abnehmer, weder in der Industrie geschweige denn in Privathaushalten. Weil es kaum Nachfrage gibt, wird wenig in den Ausbau der Infrastruktur gesteckt, und es wird kaum Wasserstoff produziert. Es ist ein Teufelskreis, in dem Industrie und Länder stecken, wie vor einigen Monaten auch beim Branchen-Gipfel in Saarbrücken zu erleben war.

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