Luxemburger Armee

80 neue CLRV bis 2026: Dingos und Humvees haben ausgedient

Die Luxemburger Armee erneuert ihren Fuhrpark. Bis Juli 2026 werden die 90 gepanzerten Einsatzfahrzeuge der Streitkräfte durch 80 sogenannte CLRV (Command, Liaison, Reconnaissance Vehicles) ersetzt. Für knapp 230 Millionen Euro werden diese gepanzerten Transporter nicht nur mit modernen Verteidigungsanlagen ausgestattet, sondern auch mit einem interoperablen Kommunikationssystem. Was bei den Fahrzeugen, die zuletzt zum Einsatz kamen, nicht der Fall ist.

Der Kooperationsvertrag zwischen Armee und NSPA wurde am Donnerstag von NSPA-Direktorin Cummings, Minister Bausch und General Thull unterschrieben

Der Kooperationsvertrag zwischen Armee und NSPA wurde am Donnerstag von NSPA-Direktorin Cummings, Minister Bausch und General Thull unterschrieben Foto: Editpress/Alain Rischard

Beobachtern zufolge ist dieser Schritt längst überflüssig. So sind die aktuellen Transporter nicht nur veraltet: Es handelt es sich auch noch um zwei verschiedene Typen, was zum einen die Wartung erschwert und zum anderen die Kommunikation zwischen Einheiten in unterschiedlichen Transportern quasi unmöglich macht. So setzt sich der aktuelle Fuhrpark aus 48 „Protected Reconnaissance Vehicles“ (PRV) aus dem Jahr 2010 und 42 Hummern aus dem Jahr 1997 zusammen. Erstere sind unter der Bezeichnung „Dingo“ bekannt, während letztere Humvees genannt werden.

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