Medienbericht

3. Mai: An diesem Tag hätte der Finanzbetrug bei der Caritas auffliegen können

Neue Erkenntnisse im Caritas-Finanzskandal: Laut dem Rechercheportal Reporter war ein Wirtschaftsprüfer bereits am 3. Mai zweifelhaften Überweisungen auf der Spur. Es wurde alles getan, um den Vorfall zu vertuschen.

61 Millionen Euro sind bei der Caritas verschwunden – hätte der Betrug früher auffallen können?

61 Millionen Euro sind bei der Caritas verschwunden – hätte der Betrug früher auffallen können? Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Am 3. Mai 2024 hätte der Finanzbetrug bei der Caritas aufgedeckt und der betroffene Betrag mindestens halbiert werden können, berichtet Reporter am Montagmorgen. Denn an jenem Freitag soll ein Mitarbeiter von Grant Thornton, einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, die Finanzabteilung der Caritas auf Überweisungen angesprochen haben, die ohne Belege getätigt worden sind – was in der Abteilung Panik ausgelöst haben soll. 

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