Editorial

Zum Ende des Herzstücks der „Cellule de crise“

Gilles Feith (1.v. r.) erwarb bereits vor der Corona-Krise hohes Ansehen. Zuletzte leitete er die „Cellule logistique“, jetzt ist er Luxair-CEO.

Gilles Feith (1.v. r.) erwarb bereits vor der Corona-Krise hohes Ansehen. Zuletzte leitete er die „Cellule logistique“, jetzt ist er Luxair-CEO. Foto: EMA

Alles fängt mit einem Würstchen an. In der Gerüchteküche. Der Hinweis: Beim Gesundheitsministerium wird ein Zelt aufgeschlagen. Der Fantasie und dem Humor sind keine Grenzen gesetzt. „Grillparty an der Santé – awer just zu 20 dobaussen, he!“ Nun schmecken Gerüchte bekanntlich selten – und meist nicht jenen, um die es geht. Allerdings brodelt die Gerüchteküche in diesem Fall nicht ganz zu Unrecht: „Die Gesundheitsministerin will sich lediglich bei den Mitarbeitern bedanken. Anschließend erhalten sie eine Stärkung, natürlich unter Berücksichtigung sämtlicher sanitären Regeln“, so Santé-Direktor Jean-Claude Schmit am Mittwoch gegenüber dem Tageblatt. Es handle sich nicht um ein Grillfest. Was war passiert? Wieso die Feierlaune?

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