Editorial
Zeit für eine andere „Studentefoire“: Regierung reduziert Karrierepfad auf das Studium
Die „Studentefoire“ zieht junge Menschen aus ganz Luxemburg an – schade, dass dieses Potenzial nicht ganz ausgenutzt wird Foto: Editpress/Hervé Montaigu
Belval ist als Standort für die „Studentefoire“ unpraktisch: vier Gebäude, schlechte Ausschilderung, lange Wege – vor allem für Schüler aus dem Norden und Osten. Diese Kritik äußerte die Studierendenvereinigung ACEL am Sonntag gegenüber dem Tageblatt. Dabei ist das jetzige Konzept der Messe von weitaus mehr geplagt als logistischen Herausforderungen: Es spiegelt nicht mehr die Realität der Berufswelt wider. Denn die Messe soll vor allem dazu dienen, über das Universitätsstudium zu informieren. Die Regierung verengt den Blick auf akademische Laufbahnen – und verliert damit das große Ganze aus den Augen.