Medienkolumne

Wir müssen reden … und schreiben

Viele Menschen sind der vielen Krisen überdrüssig. Das kann man verstehen. Das überwältigende Gefühl unaufhaltsamer Doomsday-News drückt aufs Gemüt. Unwiderruflich. Doch leider lassen sich die Probleme dieser Welt nicht wegschweigen. Augen schließen und sich die Welt erdenken, wie sie einem gefällt, mag verlockend klingen, doch schlagen Verdrängungsattituden eher früher als später boomerangartig zurück.

 

  Foto: dpa/Uli Deck

Neben der Vielzahl an Krisen gibt es wesentliche Unterschiede in der Beachtung, welche ihnen unsere Gesellschaften schenken. Im „Global Risks 2024 Report“ des Weltwirtschaftsforums fungiert das Problem der Falschinformation und der daraus resultierenden Polarisierung der Gesellschaft als Risiko Nummer eins (sic) für die nächsten zwei Jahre. Die Gefahr von Fake News übertrifft damit kurzzeitig sogar die globale Klimakrise sowie die wirtschaftlichen und sozialen Krisen. Dennoch wartet man vergebens auf große Weltkonferenzen, die sich dem Thema annehmen.

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