Kommentar

What about the children? Zu Fred Keups schriftlichem Anti-Gender-Feldzug

Die „Angleichung nach unten“ müsse man besonders in den niedrigen Klassen des „Technique“ stoppen und das Konzept von internationalen Schulen, „an denen das Niveau niedriger ist“, grundsätzlich überdenken – das forderte ADR-Parlamentarier Fred Keup Ende Juni im Rahmen einer Pressekonferenz

Die „Angleichung nach unten“ müsse man besonders in den niedrigen Klassen des „Technique“ stoppen und das Konzept von internationalen Schulen, „an denen das Niveau niedriger ist“, grundsätzlich überdenken – das forderte ADR-Parlamentarier Fred Keup Ende Juni im Rahmen einer Pressekonferenz Foto: Editpress/Julien Garroy

Ein Schuss in den Ofen – so könnte man Fred Keups (ADR) aktuelle parlamentarische Anfrage zur Anwendung inklusiver Sprache im Schulkontext bezeichnen. Denn unter Bezugnahme auf das Nachbarland Frankreich, in dem das Bildungsministerium die Verwendung der „écriture inclusive“ aufgrund ihrer „Kompliziertheit“ in Schulen verbot, stellt der konservative Parlamentarier die Frage: Warum nicht auch hier in Luxemburg so verfahren? Schließlich erschwere die „Gendersprache“ das Lernen unnötig.

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