Editorial
Warum wir 2026 wieder mehr und vor allem besser streiten sollten
Mehr und besser streiten: Warum 2026 eine Debattenkultur nötig ist, um gesellschaftliche Gräben zu überwinden und Populismus entgegenzuwirken. Ein Plädoyer für offene, differenzierte Diskussionen, die unsere Gemeinschaft in Luxemburg und darüber hinaus stärken können.
Foto: Bernd Wüstneck/dpa
Am Ende des Jahres hat man das Gefühl, unsere Welt sei noch ein Stück zerrissener geworden. Die Gräben in der Gesellschaft wirken tiefer, die Fronten verhärteter. Nicht nur in den USA, wo Präsident Donald Trump selbst die Spaltung vorantreibt, sondern auch bei uns scheint der Diskurs immer schneller zu verrohen. Vieles davon ist vielleicht weniger eine objektive Spaltung als ein Produkt unserer Wahrnehmung.