Editorial
Warum es für den Kinder- und Jugendschutz radikale Entscheidungen zu Social Media braucht
Symbolbild: Die Smartphone-Nutzung vor dem 13. Geburtstag kann sich auf die mentale Gesundheit auswirken Quelle: pexels.com/Karola G.
Lou sitzt auf der Couch, der Finger streicht gedankenverloren über den Handybildschirm. Selfies von der Neueröffnung des #Cactuslalleng. Make-up-Tutorials. Dazwischen Menschen in zu engen Sporthosen. Lou ist zehn – und ihr Scroll-Fieber keine Ausnahme. Was als harmloser Zeitvertreib beginnt, kann fatale Folgen haben. Davor warnt der „Ombudsman fir Kanner a Jugendlecher“ (Okaju) in seinem Jahresbericht 2025, den Präsident Charel Schmit gestern der Abgeordnetenkammer vorstellte. Politische Gegenmaßnahmen sind ein Anfang, ein Kurswechsel müsste das eigentliche Ziel sein.