Editorial
WM in Katar: In den Sand gesetzt, Teil II
Foto: dpa/Sina Schuldt
„Ist der Ruf erst ruiniert, lebt’s sich gänzlich ungeniert. Die FIFA-Oberen haben eine Chance verpasst, zu beweisen, dass Geld nicht die Welt regiert. Nach dem kürzlich mit zwei Ausschlüssen zu Ende gegangenen Korruptionsskandal und den jüngsten Verdächtigungen stimmten trotzdem 22 Personen, ohne mit der Wimper zu zucken, über Milliarden-Investitionen ab. Darunter die drei rezent Verdächtigten ... und ein Schwarzmarkt-Händler der WM 2006. Wer scheinbar problemlos mit Milliarden hantiert, dürfte wohl auch das eine oder andere Milliönchen locker sitzen haben, um hie und da nachzuhelfen, dass man seine Milliarden auch wirklich ausgeben darf.