Leserforum
Vom Schurken zum Scheinheiligen durch einen Streifschuss
Foto: Evan Vucci/AP/dpa
Nur wenige Wochen sind’s her, dass der Mann, der vor ein paar Tagen bei einem Anschlag am linken Ohr leicht verletzt wurde, während seines Prozesses im Fall Stormy Daniels Drohungen gegen die Tochter des Vorsitzenden Richters ausstieß. Derselbe Mann, der einstmals eine junge Frau in der Ankleidekabine eines New Yorker Warenhauses schamlos begrapschte, der sich rühmte, die Steuerbehörde seines Landes millionenfach betrogen zu haben, der sogar behauptete, er könne auf der 5th Avenue jemanden erschießen, ohne dafür belangt zu werden. Der Mann, der bei seinem Abgang aus dem Weißen Haus geheime Dokumente mitgehen ließ und deren Inhalt Gegenstand von privaten Verhandlungen mit der australischen Regierung war; übrigens ein Verbrechen, für das Julian Assange 140 Jahre Knast bekommen hätte.