Editorial
Überreste eines Zwergensyndroms: Die FLF-Auswahl hat es nicht nötig, in die Opferrolle zu verfallen
Im Zweifelsfall nicht für Luxemburg: ein Gefühl oder eine Tatsache? Foto: sportspress.lu/Jeff Lahr
Mit leeren Händen kehrte die Fußballnationalmannschaft am Dienstag aus Belfast zurück. Schon vor dem Start der Qualifikationskampagne hatte FLF-Präsident Paul Philipp eine Nullrunde nicht ausgeschlossen. Das hatte es zuletzt vor 20 Jahren gegeben, als FLF-Nationaltrainer Jeff Strasser noch selbst auf dem Platz um Punkte kämpfte – und einer Generation angehörte, die damals (ebenfalls bei einer WM-Qualifikation) u.a. von Liechtenstein gedemütigt worden war. Doch obschon sich die Zahlen ähneln, sind die „Roten Löwen“ heute weit davon entfernt, sich zu europäischen Fußballzwergen zurückzuentwickeln.