Editorial

Trumps Auftritt vor den Vereinten Nationen: Der Undertaker

Trump bei den Vereinten Nationen: Nach seiner Rede voller Breitseiten gegen die Weltorganisation soll der US-Präsident zu deren Generalsekretär gesagt haben, dass sein Land zu hundert Prozent hinter den Vereinten Nationen stehe

Trump bei den Vereinten Nationen: Nach seiner Rede voller Breitseiten gegen die Weltorganisation soll der US-Präsident zu deren Generalsekretär gesagt haben, dass sein Land zu hundert Prozent hinter den Vereinten Nationen stehe Foto: AFP/Timothy A. Clary

Es hat wohl kaum jemanden gewundert, dass US-Präsident Donald Trump die Bühne der UN-Generalversammlung dazu nutzte, um kräftig auszuteilen und sich selbst in ein glanzvolles Licht zu stellen. Dabei waren ihm zwei Pannen besonders zweckdienlich: eine defekte Rolltreppe und ein nicht funktionierender Teleprompter. Beide lieferten die Steilvorlage für Trumps Rundumschlag gegen die Vereinten Nationen, die nach seinen Worten zwar großes Potenzial hätten, um Frieden zu schaffen, aber nicht annähernd an dieses Potenzial herankämen. Trotzdem soll er nach seiner Rede voller Breitseiten gegen die Weltorganisation zu deren Generalsekretär gesagt haben, dass sein Land zu hundert Prozent hinter den Vereinten Nationen stehe.

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