Kommentar

„Thronwechsel“ international: Die weltweiten Proteste junger Menschen sind ein Warnruf

Die meisten Demonstranten verhalten sich laut Reportern friedlich

Die meisten Demonstranten verhalten sich laut Reportern friedlich Foto: AFP/Rijasolo

Auch jenseits der Grenzen stehen die Zeichen auf Ämterwechsel oder die Forderung danach, wobei hier nicht von Abdankungen die Rede ist und Drohnen kaum den Partyhimmel erhellen. Ob Marokko, Madagaskar, die Philippinen, Peru, Nepal oder Indonesien: Weltweit finden beziehungsweise fanden regierungskritische Proteste statt. Neu ist: Sie werden hauptsächlich von jungen Menschen getragen. Und – das ist nicht neu – brutal niedergeschlagen, mit unter anderem Schlagstöcken und Blendgranaten. Zahlreiche Tote und Verletzte sind zu beklagen. Hinsichtlich der Polizeigewalt in Madagaskar, wo gerade die Regierung aufgelöst wurde, hat sich mittlerweile die UN-Menschenrechtskommission eingeschaltet.

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