Editorial

Sprengstoff: Die politische Dimension der Bommeleeër-Affäre

Als Jean-Claude Juncker im Februar 2014 beim Bommeleeër-Prozess in den Zeugenstand trat

Als Jean-Claude Juncker im Februar 2014 beim Bommeleeër-Prozess in den Zeugenstand trat Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Eine politische Tragweite hatte die Bommeleeër-Affäre von Anfang an. Die Anschläge, die sich von 1984 bis 1986 ereigneten, warfen bereits zu Beginn Fragen über die Sicherheitslage in Luxemburg auf. Schließlich herrschten damals, obwohl es bereits Zeichen der Entspannung gab, noch der Kalte Krieg und besonders auf Geheimdienstebene eine ausgeprägte Paranoia. Über die fiebrige Stimmung jener Zeit gab das Archiv, das der Geheimdienst (SREL) von einer großen Zahl bespitzelter Bürger angelegt hatte, einigen Aufschluss.

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