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Sport verbindet – doch nicht um jeden Preis
US-Präsident Donald Trump (l) erhält den FIFA-Friedenspreis von FIFA-Präsident Gianni Infantino Foto: Chris Carlson/AP/dpa
Olympische Spiele, Welt- und Europameisterschaften werden gerne als Feste des Friedens gefeiert. Doch die jüngste Auslosung der Fußball-WM wirkte eher befremdlich als verbindend. Das Auftreten des FIFA-Präsidenten und die Vergabe früherer Weltmeisterschaften wecken Zweifel: Russland, Katar oder Saudi-Arabien stehen kaum für die konsequente Achtung der Menschenrechte. Russland führte wenige Jahre nach seiner WM sogar einen Angriffskrieg.