Foum

Schluss mit reinen Lippenbekenntnissen 

Endlich haben europäische Länder mit der Aufarbeitung ihres kolonialen Erbes begonnen. Doch ohne eine Wiedergutmachung sind Entschuldigungen nur zahnlose Gesten einer Pseudo-Verantwortung.

Auch in Luxemburg ist die kolonialistische Vergangenheit des Landes bis heute sichtbar

Auch in Luxemburg ist die kolonialistische Vergangenheit des Landes bis heute sichtbar Foto: Editpress/Didier Sylvestre

In den Niederlanden sprach die Regierung eine Entschuldigung für die Rolle des Landes im weltweiten Sklavenhandel aus und der König hat „um Vergebung gebeten“. Der Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen für die Rechte indigener Völker forderte Dänemark auf, sich mit den „negativen Auswirkungen“ der Kolonialisierung Grönlands auseinanderzusetzen. Und im Vereinigten Königreich haben Medien, die Church of England und Städte wie Manchester die bittere Wahrheit erkannt: Ihr Wohlstand und ihre Macht wurden auf dem Rücken versklavter Menschen geschaffen.

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