Editorial
Olympische Spiele: Das Rampenlicht für den Sport
Foto: Sportspress.lu/Jeff Lahr
Notfallpläne, erhöhte Polizeipräsenz und höchste Alarmbereitschaft wegen Sicherheitsbedenken vor der Eröffnungszeremonie, unzufriedene Einheimische, ein drohender Verkehrskollaps, eine 1,4 Milliarden Euro teure Seine-Säuberung als medienwirksame politische Werbetrommel für Bürgermeisterin Anne Hidalgo, oder der Verdacht auf Vetternwirtschaft beim Organisationskomitee: Die XXXIII. Olympischen Spiele haben seit Monaten ihren Schatten vorausgeworfen. Selbst die 978 Studenten, die ihre Wohnung zeitweilig für die Belegschaft der Polizei und Armee aufgeben mussten, sind inzwischen in Übergangszimmern untergekommen.