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Oh Gott, der Kardinal will flüchten! Warum es den pensionierten Gottesmann mit Macht nach Portugal zieht
Foto: Editpress/Julien Garroy
Herr Hollerich will offenbar eine neue Migrantengattung ins Leben rufen: den Glaubensflüchtling. Die Parallelen zum Klimaflüchtling springen ins Auge. Wenn das Reich Gottes austrocknet und die Glaubenswüste sich ausbreitet, wie hier in der zunehmend gottlosen Luxemburger Diözese, muss der Gottesverkünder sich eben anderswo nach blühenden Landschaften umsehen. Er ist zwar kein verfolgter Christ, sondern nur ein enttäuschter Religionshändler, aber wer will schon als Rufer in der Wüste das Wort des Allmächtigen verkünden? In einem Zeitungsinterview hat Herr Hollerich seine Pläne fürs Rentenalter enthüllt: „Ich habe mir eine Wohnung in der Algarve zugelegt. Weil ich mir keine Wohnung in Luxemburg leisten kann … Meine Wohnung ist fast abbezahlt. Regelmäßig verbringe ich meine Urlaube dort, die Menschen kennen mich und ich assistiere manchmal bei der lokalen Messe“ (Revue 21.9.24).