Meinung
Nur einer kann die SPD-Kandidatendebatte beenden: Boris Pistorius
Kanzler Olaf Scholz und Verteidigungsminister Boris Pistorius vor einer Kabinettssitzung: Werden die beiden bald die SPD-Kandidatenfrage definitiv klären? Foto: Tobias Schwarz/AFP
Es gibt Dinge im Leben, die kann man nicht totschweigen. Sie bleiben da, gehen nicht weg oder werden eher noch schlimmer, wenn man sie ignoriert. Es gibt auch Dinge, die werden weder durch Schweigen noch durch konstantes Reden besser. Zu letzterem gehört die SPD-Kanzlerkandidatenfrage. Denn so absurd es ist: Obwohl sich der amtierende Bundeskanzler Olaf Scholz erneut für eine Wiederwahl bewirbt, die gesamte SPD-Prominenz Scholz den Rücken stärkt und auch der vermeintliche Ersatzkandidat Boris Pistorius sich für Scholz ausspricht, geht die Debatte um Scholz’ Eignung vor dem Hintergrund von Pistorius’ hoher Beliebtheit weiter.