Leserbrief

Naturschändung am laufenden Band

Naturschändung am laufenden Band

In die Ernz, deren Quelle in der Gemeinde Niederanven aus dem Luxemburger Sandstein austritt, dem größten und wichtigsten Trinkwasserspeicher ganz Luxemburgs, flossen vor wenigen Tagen mindestens 15.000 Liter Gülle, womit eine Umweltkatastrophe heraufbeschworen wurde, die viele Helfer in Atem hielt. Die zum Himmel stinkende Flüssigkeit aus Befort wurde in einem großen Unglückslaster transportiert, der zwischen Grundhof und Vugelsmillen auf dem CR 121 von der Straße abkam, einen Hang hinunterrutschte, zur Seite kippte und direkt neben dem Bach liegen blieb. Die Hälfte des Tankinhalts, der 30.000 Liter Jauche fasste, samt mehreren Hundert Litern Dieselöl schwappte in die Schwarze Ernz und verpestete den Wasserlauf. Die Gülle sollte anscheinend von Befort über das Müllerthal zu einem zwischen Waldbillig und Christnach gelegenen Feld gebracht und dort in einem mobilen „Piff“-Container bis zum Einsatz zwischengelagert werden.

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