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Myanmar – das vergessene Land

Vertriebene Angehörige der Rohingya-Minderheit leben im Flüchtlingslager Kutupalong nach wie vor unter unvorstellbaren Bedingungen

Vertriebene Angehörige der Rohingya-Minderheit leben im Flüchtlingslager Kutupalong nach wie vor unter unvorstellbaren Bedingungen Foto: AFP/Munir Uz Zaman

Wer tief in das typisch asiatische Flair eintauchen möchte, der muss das 676.577 km2 große und in sieben Provinzen sowie in sieben Staaten eingeteilte Myanmar besuchen. 135 Volksgruppen spiegeln die ethnische Vielfalt des Landes wider. Rund zwei Drittel gehören den Bamar an.1) Menschen, die emsig ihren kleinen Tagesbeschäftigungen nachgehen, und ein teilweise chaotischer Verkehr, wo sich Autos, Lastkraftwagen, Rikschas, Fahr- und Motorräder, von Ochsen gezogene Karren sowie Fußgänger die Hoheit über die Straßen streitig machen, charakterisieren die lebhafte Alltagskulisse in dem Land. Schon frühmorgens durchstreifen rot gekleidete Mönche Dörfer und Städte und erhoffen sich Almosen. Unzählige über das Land verstreute Pagoden und Tempel, vor allem in Bagan und Mandalay, sowie herrliche koloniale Prachtbauten sorgen für eine abwechslungsreiche Kulisse. Auch die Natur bietet in diesem Land mit seiner Hauptstadt Naypyidaw beeindruckende Schätze an: ein imposantes Gebirge – der höchste Berg, der Hkakabo Razi, misst immerhin 5.881 Meter –, Savannen, fruchtbare Ebenen, majestätische Flüsse wie der 2.816 km lange Thanlwin und Seen. 

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